St. Moritz

18. September 2010 | Von | Kategorie: Graubünden - Grischun, Städteguide

Kanton: Graubünden
Bezirk: Maloja
Plz.: 7500

Knapp 5.200 Einwohner leben auf einer Fläche von rund 29km² auf durchschnittlich 1.800m Seehöhe. Die heute größtenteils deutschsprachige Gemeinde war früher stark Rätoromanisch geprägt. Der Anteil der Sprecher dieser Sprache ging in den letzten Jahren jedoch immer weiter zurück. Heute sind die zweitgrößte Sprechergruppe neben der deutschsprachigen, die italienischsprachigen Einwohner. Über die Schönheit von St. Moritz gibt es gegenteilige Meinungen. Aber man muss sich die einzelnen Ortsteile getrennt voneinander ansehen. Alle drei Ortsteile, St. Moritz-Dorf, St. Moritz-Bad und Suvretta, liegen rund um den St. Moritzersee. Besonders St.Moritz-Dorf ist geprägt von Hotelbauten, Boutiquen und teuren Restaurants. Dieser Ortsteil hat nicht mehr viel von seiner Ursprünglichkeit behalten. Daneben besitzen die beiden anderen Ortsteile noch viel von ihrer Ursprünglichkeit. St. Moritz gilt heute als der teuerste und exklusivste Wintersportort. Und für Touristen bleibt auch fast kein Wunsch offen. Schon vor Jahrhunderten war St. Moritz als Kurort bekannt. Und sehr angenehm sind vor allem die mehr als 320 Sonnentage im Jahr.

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Der Schiefe Turm:
In St. Moritz stand früher die Mauritiuskirche (um 1500), die schon vor längerer Zeit abgerissen werden musste. Nur der Schiefe Turm blieb erhalten und gilt heute als das Wahrzeichen des Dorfes.

Segantini Museum:
Im jahre 1908 wurde das Segantini Museum des bekannten Malers Giovanni Segantini eröffnet. Der Bau ist architektonisch sehr sehenswert und wurde nach Plänen von Nicolaus Hartmann erbaut. Es soll als begehbares Denkmal dienen. Von außen wirkt der Bau sehr schlicht und streng. Im Museum selbst können Werke des Künstlers sowie Fotografien des Künstlers und seiner Familie bestaunt werden.

Engadiner Museum:
Dieses Haus wurde zum Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut. Innen führt es den Besucher in das Leben in dieser Region vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Dazu werden Hausrat, Trachten, Stickereien, Möbel und noch vieles mehr gezeigt. Auch Grabungsfunde aus der Region werden ausgestellt.

Tourismus

Sommer:
Ob Sommer, ob Winter, in St. Moritz bleibt fast kein Wunsch sportlicher Natur offen. Beliebt ist im Sommer natürlich Wandern und Klettern auf den Bergen rund um St. Moritz. Auch Mountainbiken ist sehr beliebt. Aber auch darüber hinaus gibt es ein reichhaltiges Angebot: Inlineskaten, Segeln und Surfen am St. Moritzersee (sehr windsicher), Tennis, und sogar Schifahren am Gletscher ist möglich. Für Golfer ist St. Moritz ein richtiges Paradies: 5 Plätze mit gesamt 60 Loch stehen zur Verfügung. Da wird es sicher nicht langweilig….

Winter:
St. Moritz war schon zweimal Austragungsort von Olympischen Winterspielen. Daher gibt es auch ein reichhaltiges Angebot an Sportstätten. Für Schifahrer ist St. Moritz ein richtiges Paradies: mehr als 350km Pisten stehen zur Verfügung und wollen befahren werden. Da fällt die Auswahl schwer. Der steilste Starthang weist übrigens ein Gefälle von 100% auf. Sicherlich nur für ausgezeichnete und mutige Schifahrer. Neben den Schipisten gibt es auch 150km Winterwanderwege, 180km Langlaufloipen sowie schöne Schitourengebiete. Was kann man sonst noch machen? Bobfahren, Eislaufen, Eisstocksport, Schlittenfahren, und und und. Fast nichts, was man hier nicht machen könnte.

Aber das ist noch nicht alles. In St. Moritz werden auch sehr exotische Sportarten angeboten: Tobogganging (kufenloser Schlitten der nordamerikanischen Indianer), Cricket on Ice sowie Pferderennen und Polo auf Schnee. Sportlich ergeben sich hier alle Möglichkeiten.

Reisebericht St. Moritz

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