Die Schweizer Kantone



Die Schweiz ist ja in vielerlei Hinsicht ein einzigartiger Staat in Europa, und so besitzt sie auch eine einzigartige Staatsgliederung: die Kantone.
Nachdem die Schweiz selbst ein Bundesstaat ist, stellen die Kantone die Gliedstaaten dar. Heute ist die Schweiz in 26 dieser Kantone gegliedert. Gelegentlich gibt es auch noch die Unterscheidung in Kantone und Halbkantone. Diese ist heute offiziell nicht mehr üblich, aber wird trotzdem umgangssprachlich noch immer verwendet. Halbkantone sind im Ständerat mir nur einer Stimme, statt zweien wie die Kantone, vertreten. Ansonsten ändert das nichts am Status dieser Kantone. Sie besitzen gleich viel innere Autonomie wie alle anderen Kantone.
Die Kantone sind durch den starken Schweizer Föderalismus geprägt. Jeder Kanton verfügt über eine eigene Verfassung samt eigener Regierung. Über eine jede Kompetenz, die nicht der Bundesverwaltung unterliegt, verfügt der jeweilige Kanton. So hat jeder Kanton sein eigenes Steuer- wie auch Schulsystem. Das stärkt die wirtschaftliche Konkurrenz zwischen den Kantonen.
Gegründet wurde die Schweiz übrigens durch den Zusammenschluss der  drei so genannten Urkantone Uri, Schwyz sowie Unterwalden (heute die eigenständigen Kantone Obwalden und Nidwalden) am 1. August 1291.
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