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Reiseberichte
Reisebericht Lugano
- By Schweizer Pur
- Veröffentlicht 11/13/2009
Lugano ist mit mehr als 55.000 Einwohnern die größte Stadt des Schweizer Kantons Tessin.
Drei Kilometer westlich der Stadt liegt der Internationale Flughafen Lugano-Agno. Mit Umsteigen in Zürich konnte ich Lugano also problemlos per Flugzeug erreichen.
Ich habe mir ein kleines Hotel oberhalb der Stadt ausgesucht. Die Lage ist einmalig mit einem wunderschönen Panoramablick über die Stadt Lugano. Die Bushaltestelle ist nah. Ich kann also mit öffentlichen Verkehrsmitteln in kurzer Zeit das Zentrum von Lugano erreichen.
Die am gleichnamigen Luganer See gelegene Stadt wird eingerahmt von drei Aussichtsbergen.
Mein erster Weg führt mich in den Parce Civico, eine wunderbare Grünanlage. Anschließend bummele ich über die Seepromenade nach Paradiso. Von hier aus fahre ich mit der Standseilbahn auf den Aussichtsberg San Salvatore. Der Blick über den Luganer See und die Stadt Lugano ist wirklich einzigartig.
Wieder zurück in Lugano mache ich mich auf den Weg in die wirklich sehenswerte Altstadt.
Die Via Nassa ist die Einkaufsmeile der Stadt. Die Häuser, teilweise mit Arkaden, sind wunderschön und eine Boutique ist entzückender als die andere.
An der Piazza Riforma mache ich eine ausgiebige Rast. Viele Straßencafés laden hier zum Ausruhen ein. In dieser Umgebung merkt man deutlich die italienischen Einflüsse.
Lugano hat zwei sehr bedeutende Kirchen, die ich mir am Nachmittag noch anschaue. Die Kathedrale San Lorenz wurde urkundlich bereits im 9. Jahrhundert erwähnt. Fertiggestellt wurde der beeindruckende Bau Mitte des 16. Jahrhunderts. Absolut sehenswert ist die prachtvolle Renaissancefassade.
In der Kirche Santa Maria degli Angioli, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert und damit aus dem Zeitalter der Renaissance beeindrucken besonders die Wandmalereien, die ein Schüler Leonardo da Vincis angefertigt hat.
Die Stadt hat zwei Spielcasinos. Mich zieht es aber nicht in das neue, moderne Casino, sondern zum Casino Campione, das bereits 1933 erbaut wurde. Auch für Nicht-Spieler ist es ein einzigartiges Erlebnis, diese glamourösen Räumlichkeiten zu durchwandern. Für meinen letzten Tag in Lugano habe ich mir den Monte Bré aufgehoben. Am Fuß des Aussichtsberges befindet sich das Dorf Gandria. Gandria hat nur etwas 200 Einwohner und war früher ein Fischerdorf. Heute findet man hier viele Gaststätten und der Ort scheint sich in den letzten hundert Jahren kaum verändert zu haben. Das Schweizer Zollmuseum hier in der Cantina untergebracht. Der Monte Bré selbst gilt als einer der sonnigsten Berge der Schweiz. Mit einer Standseilbahn gelangt man zum Gipfel. Hier beginnt ein gut ausgeschildertes Netz von Wanderwegen. Vom Aussichtsturm auf dem Gipfel eröffnet sich mir ein atemberaubender Blick über den Luganer See und die Alpen – ein wahrhaft schöner Abschluss für bezaubernde Tage in Lugano.
Drei Kilometer westlich der Stadt liegt der Internationale Flughafen Lugano-Agno. Mit Umsteigen in Zürich konnte ich Lugano also problemlos per Flugzeug erreichen.
Ich habe mir ein kleines Hotel oberhalb der Stadt ausgesucht. Die Lage ist einmalig mit einem wunderschönen Panoramablick über die Stadt Lugano. Die Bushaltestelle ist nah. Ich kann also mit öffentlichen Verkehrsmitteln in kurzer Zeit das Zentrum von Lugano erreichen.
Die am gleichnamigen Luganer See gelegene Stadt wird eingerahmt von drei Aussichtsbergen.
Mein erster Weg führt mich in den Parce Civico, eine wunderbare Grünanlage. Anschließend bummele ich über die Seepromenade nach Paradiso. Von hier aus fahre ich mit der Standseilbahn auf den Aussichtsberg San Salvatore. Der Blick über den Luganer See und die Stadt Lugano ist wirklich einzigartig.
Wieder zurück in Lugano mache ich mich auf den Weg in die wirklich sehenswerte Altstadt.
Die Via Nassa ist die Einkaufsmeile der Stadt. Die Häuser, teilweise mit Arkaden, sind wunderschön und eine Boutique ist entzückender als die andere.
An der Piazza Riforma mache ich eine ausgiebige Rast. Viele Straßencafés laden hier zum Ausruhen ein. In dieser Umgebung merkt man deutlich die italienischen Einflüsse.
Lugano hat zwei sehr bedeutende Kirchen, die ich mir am Nachmittag noch anschaue. Die Kathedrale San Lorenz wurde urkundlich bereits im 9. Jahrhundert erwähnt. Fertiggestellt wurde der beeindruckende Bau Mitte des 16. Jahrhunderts. Absolut sehenswert ist die prachtvolle Renaissancefassade.
In der Kirche Santa Maria degli Angioli, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert und damit aus dem Zeitalter der Renaissance beeindrucken besonders die Wandmalereien, die ein Schüler Leonardo da Vincis angefertigt hat.
Die Stadt hat zwei Spielcasinos. Mich zieht es aber nicht in das neue, moderne Casino, sondern zum Casino Campione, das bereits 1933 erbaut wurde. Auch für Nicht-Spieler ist es ein einzigartiges Erlebnis, diese glamourösen Räumlichkeiten zu durchwandern. Für meinen letzten Tag in Lugano habe ich mir den Monte Bré aufgehoben. Am Fuß des Aussichtsberges befindet sich das Dorf Gandria. Gandria hat nur etwas 200 Einwohner und war früher ein Fischerdorf. Heute findet man hier viele Gaststätten und der Ort scheint sich in den letzten hundert Jahren kaum verändert zu haben. Das Schweizer Zollmuseum hier in der Cantina untergebracht. Der Monte Bré selbst gilt als einer der sonnigsten Berge der Schweiz. Mit einer Standseilbahn gelangt man zum Gipfel. Hier beginnt ein gut ausgeschildertes Netz von Wanderwegen. Vom Aussichtsturm auf dem Gipfel eröffnet sich mir ein atemberaubender Blick über den Luganer See und die Alpen – ein wahrhaft schöner Abschluss für bezaubernde Tage in Lugano.
Reisebericht St. Moritz
- By Schweizer Pur
- Veröffentlicht 11/13/2009
St. Moritz liegt im Kanton Graubünden. Bekannt ist St. Moritz als
Wintersportort. Diese kleine Schweizer Gemeinde jedoch darauf zu
reduzieren, wäre nicht gerecht..
Denn der Kurort in den Schweizer Alpen eignet sich auch hervorragend für einen erholsamen Sommerurlaub.
Am gleichnamigen St. Moritz-See gelegen teilt sich die Gemeinde in die Ortsteile St. Moritz-Bad und St. Moritz-Dorf.
Der Schiefe Turm, ein Überbleibsel der im 19. Jahrhundert abgebrochenen Mauritiuskirche ist nicht nur das Wahrzeichen von St. Moritz-Dorf, sondern auch ein beliebter Treffpunkt.
In St. Moritz-Dorf befinden sich auch die beiden Museen der Alpengemeinde. Im Segantini-Kunstmuseum findet man überwiegend Arbeiten des Künstlers Giovanni Segantini. Das Engandiner Heimatmuseum fasziniert mich besonders. Hier sind viele naturkundliche und kulturhistorische Artefakte zu besichtigen.
St. Moritz-Bad mit seiner ausgesprochen geschmackvoll gestalteten Kurzone liegt am Südrand des St. Moritz-Sees. Wer etwas auf sich hält, der logiert im Ortsteil St. Moritz-Bad.
St. Moritz ist einer der ältesten Wintersportorte der Schweiz. Damit ist das Angebot an Unterbringungsmöglichkeiten vielfältig. Die Hotelübernachtungen haben allerdings auch ihren Preis. Da ich mich nur ein oder zwei Tage hier aufhalten werde, entschließe ich mich, in der Jugendherberge zu übernachten. Es ist problemlos möglich, hier ein Einzel- oder Doppelzimmer zu buchen und der Komfort ist überraschend gut.
Wie in jedem Kurort wird das Sport- und Wellnessangebot in St. Moritz groß geschrieben. Es gibt kaum eine Sportart, die man hier nicht ausüben kann. Rings um St. Moritz gibt es eine Reihe von kleinen Badeseen. Das überraschend warme Wasser und die herrliche Umgebung machen das Baden zu einem echten Erlebnis.
St. Moritz scheint aber auch ein sehr gutes Reiseziel für Familien zu sein. Schließlich gibt es hier die weltberühmte Hütte von Heidi und ihrem Großvater. Viele der Wander- und Spazierwege sind auch mit Kinderwagen gut zu begehen.
So klein der Ort auch ist, Shopping ist ein großes Thema in St. Moritz und die Via Serlas braucht den Vergleich mit anderen großen Namen wie dem Rodeo Drive in L.A. nicht zu scheuen. Designermode von Gucci oder Chanel, Louis Vitton und anderen großen Modemachern findet man hier auf engem Raum.
Nachtleben in St. Moritz, das ist schon etwas Besonderes. Kaum irgendwo anders habe ich so viele Klubs, Restaurants, Bars und Dance Lounges im Umkreis weniger Fußminuten gefunden wie hier. In St. Moritz geht die Sonne nie unter. Die Touristen machen hier definitiv die Nacht zum Tag. Bei der Planung meines nächsten Sommerurlaubs steht St. Moritz ganz oben auf meiner Liste.
Denn der Kurort in den Schweizer Alpen eignet sich auch hervorragend für einen erholsamen Sommerurlaub.
Am gleichnamigen St. Moritz-See gelegen teilt sich die Gemeinde in die Ortsteile St. Moritz-Bad und St. Moritz-Dorf.
Der Schiefe Turm, ein Überbleibsel der im 19. Jahrhundert abgebrochenen Mauritiuskirche ist nicht nur das Wahrzeichen von St. Moritz-Dorf, sondern auch ein beliebter Treffpunkt.
In St. Moritz-Dorf befinden sich auch die beiden Museen der Alpengemeinde. Im Segantini-Kunstmuseum findet man überwiegend Arbeiten des Künstlers Giovanni Segantini. Das Engandiner Heimatmuseum fasziniert mich besonders. Hier sind viele naturkundliche und kulturhistorische Artefakte zu besichtigen.
St. Moritz-Bad mit seiner ausgesprochen geschmackvoll gestalteten Kurzone liegt am Südrand des St. Moritz-Sees. Wer etwas auf sich hält, der logiert im Ortsteil St. Moritz-Bad.
St. Moritz ist einer der ältesten Wintersportorte der Schweiz. Damit ist das Angebot an Unterbringungsmöglichkeiten vielfältig. Die Hotelübernachtungen haben allerdings auch ihren Preis. Da ich mich nur ein oder zwei Tage hier aufhalten werde, entschließe ich mich, in der Jugendherberge zu übernachten. Es ist problemlos möglich, hier ein Einzel- oder Doppelzimmer zu buchen und der Komfort ist überraschend gut.
Wie in jedem Kurort wird das Sport- und Wellnessangebot in St. Moritz groß geschrieben. Es gibt kaum eine Sportart, die man hier nicht ausüben kann. Rings um St. Moritz gibt es eine Reihe von kleinen Badeseen. Das überraschend warme Wasser und die herrliche Umgebung machen das Baden zu einem echten Erlebnis.
St. Moritz scheint aber auch ein sehr gutes Reiseziel für Familien zu sein. Schließlich gibt es hier die weltberühmte Hütte von Heidi und ihrem Großvater. Viele der Wander- und Spazierwege sind auch mit Kinderwagen gut zu begehen.
So klein der Ort auch ist, Shopping ist ein großes Thema in St. Moritz und die Via Serlas braucht den Vergleich mit anderen großen Namen wie dem Rodeo Drive in L.A. nicht zu scheuen. Designermode von Gucci oder Chanel, Louis Vitton und anderen großen Modemachern findet man hier auf engem Raum.
Nachtleben in St. Moritz, das ist schon etwas Besonderes. Kaum irgendwo anders habe ich so viele Klubs, Restaurants, Bars und Dance Lounges im Umkreis weniger Fußminuten gefunden wie hier. In St. Moritz geht die Sonne nie unter. Die Touristen machen hier definitiv die Nacht zum Tag. Bei der Planung meines nächsten Sommerurlaubs steht St. Moritz ganz oben auf meiner Liste.
Reisebericht St. Gallen
- By Lali lou
- Veröffentlicht 11/13/2009
St. Gallen, Hauptort des Schweizer Kantons St. Gallen, liegt in
unmittelbarer Nähe zum Bodensee. Damit ist die Stadt auch ein beliebtes
Ausflugsziel für diejenigen Touristen, die ihren Urlaub am sogenannten
„Schwäbischen Meer“ verbringen.
Allerdings musste ich feststellen, dass ein Tagesausflug nach St. Gallen bei Weitem nicht ausreicht, um all die Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten zu besichtigen, mit denen die Stadt aufwarten kann.
Begrenzt vom Rosenberg im Norden und dem Freudenberg im Süden zeigt sich an der westlichen Grenze die Sitterschlucht. Wer ein wenig Zeit hat, sollte eine Wanderung über den St. Gallener Brückenweg machen. Der Weg führt vom Bahnhof St. Gallen-Haggen nach Spisegg. Auf einer Gesamtlänge von ca. 7,5 Kilometern geht es vorbei an achtzehn Viadukten, Holzbrücken und Hängestegen. An jeder Brücke findet der Wanderer Informationstafeln, die ihm Auskunft über die Geschichte der Bauwerke geben. Ich habe aus Zeitmangel nur einen kleinen Teil des als Nahwanderweg 4 ausgeschilderten Brückenweges begangen.
Hauptanziehungspunkt für alle Besucher von St. Gallen – und damit natürlich auch für mich – sind die barocke Stiftskirche und die Stiftsbibliothek.
Erbaut wurde die St. Gallener Stiftskirche, die ursprünglich Stiftskirche St. Gallus und Otmar hieß, im 18. Jahrhundert. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war sie auch die Hauptkirche des Klosters von St. Gallen. Die Stuckarbeiten und Wandgemälde sind einzigartig.
Unbedingt auf das Besuchsprogramm gehört auch die angrenzende Stiftsbibliothek. Hier sind viele handschriftliche Dokumente zu bewundern und eine ägyptische Mumie.
Das gesamte Stiftsviertel von St. Gallen wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Um ein wenig Entspannung zu finden, habe ich einen Bummel durch die Altstadt von St. Gallen gemacht. Die alten Häuser mit ihren teilweise reich geschmückten Erkern geben hübsche Fotomotive ab und zeugen davon, dass die Handelsleute sich die Anregungen zum Bau ihrer Häuser aus aller Welt mitgebracht haben.
St. Gallen verfügt auch über eine Reihe von Museen, aber bei einem Tagesausflug ist es einfach nicht möglich, sich jetzt auch noch mit Kunst oder Naturkunde zu beschäftigen.
Das Wetter ist einfach herrlich und so beschließe ich, mit der Mühlenbahn durch das Mühleggtal zum Naturerholungsgebiet Drei Weihern zu fahren. Die Mühleggbahn ist ein Schrägaufzug und verkehrt im 5-Minuten-Takt von der Altstadt St. Gallens hinauf zum Ortsteil St. Georgen und dem Naherholungsgebiet. Die Strecke ist nur etwas über 300 Meter lang und führt überwiegend durch einen Tunnel. Von der Bergstation aus sind es nur ein paar Minuten zum Höhenweg. Von hier aus hat man einen fabelhaften Ausblick auf die Stadt St. Gallen und kann bei klarem Wetter fast den ganzen Bodensee überblicken.
Allerdings musste ich feststellen, dass ein Tagesausflug nach St. Gallen bei Weitem nicht ausreicht, um all die Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten zu besichtigen, mit denen die Stadt aufwarten kann.
Begrenzt vom Rosenberg im Norden und dem Freudenberg im Süden zeigt sich an der westlichen Grenze die Sitterschlucht. Wer ein wenig Zeit hat, sollte eine Wanderung über den St. Gallener Brückenweg machen. Der Weg führt vom Bahnhof St. Gallen-Haggen nach Spisegg. Auf einer Gesamtlänge von ca. 7,5 Kilometern geht es vorbei an achtzehn Viadukten, Holzbrücken und Hängestegen. An jeder Brücke findet der Wanderer Informationstafeln, die ihm Auskunft über die Geschichte der Bauwerke geben. Ich habe aus Zeitmangel nur einen kleinen Teil des als Nahwanderweg 4 ausgeschilderten Brückenweges begangen.
Hauptanziehungspunkt für alle Besucher von St. Gallen – und damit natürlich auch für mich – sind die barocke Stiftskirche und die Stiftsbibliothek.
Erbaut wurde die St. Gallener Stiftskirche, die ursprünglich Stiftskirche St. Gallus und Otmar hieß, im 18. Jahrhundert. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war sie auch die Hauptkirche des Klosters von St. Gallen. Die Stuckarbeiten und Wandgemälde sind einzigartig.
Unbedingt auf das Besuchsprogramm gehört auch die angrenzende Stiftsbibliothek. Hier sind viele handschriftliche Dokumente zu bewundern und eine ägyptische Mumie.
Das gesamte Stiftsviertel von St. Gallen wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Um ein wenig Entspannung zu finden, habe ich einen Bummel durch die Altstadt von St. Gallen gemacht. Die alten Häuser mit ihren teilweise reich geschmückten Erkern geben hübsche Fotomotive ab und zeugen davon, dass die Handelsleute sich die Anregungen zum Bau ihrer Häuser aus aller Welt mitgebracht haben.
St. Gallen verfügt auch über eine Reihe von Museen, aber bei einem Tagesausflug ist es einfach nicht möglich, sich jetzt auch noch mit Kunst oder Naturkunde zu beschäftigen.
Das Wetter ist einfach herrlich und so beschließe ich, mit der Mühlenbahn durch das Mühleggtal zum Naturerholungsgebiet Drei Weihern zu fahren. Die Mühleggbahn ist ein Schrägaufzug und verkehrt im 5-Minuten-Takt von der Altstadt St. Gallens hinauf zum Ortsteil St. Georgen und dem Naherholungsgebiet. Die Strecke ist nur etwas über 300 Meter lang und führt überwiegend durch einen Tunnel. Von der Bergstation aus sind es nur ein paar Minuten zum Höhenweg. Von hier aus hat man einen fabelhaften Ausblick auf die Stadt St. Gallen und kann bei klarem Wetter fast den ganzen Bodensee überblicken.
Reisebericht Locarno
- By Flieger B.
- Veröffentlicht 11/13/2009
Wer den Lago Maggiore besucht, sollte nicht versäumen, sich auch
Locarno anzusehen. Die Stadt liegt im Kanton Tessin am Nordufer des
Sees.
Locarno vermittelt südliches Flair. Es ist die wärmste Stadt der Schweiz und so bestimmen unter anderem Palmen, Zypressen und Zitronenbäume das Stadtbild. Aufgrund des milden Klimas ist Locarno natürlich sehr vom Tourismus geprägt.
Locarno hat eine enge Verbindung zur deutschen Geschichte. Hier wurden im Jahr 1925 die Verträge von Locarno geschlossen, die den Status Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg festlegten.
Locarno ist aus vielen Gemeinden zusammengewachsen. Auf den Hügeln oberhalb der Stadt befinden sich die Ortsteile Muralto und Minusio.
Ich habe Locarno im Frühling besucht. Die Zitronenbäume blühten und verströmten einen wunderbaren Duft.
Die Altstadt von Locarno wird bestimmt durch die Piazza Grande, die seit 2007 verkehrsfrei ist. Alle Gassen, die sich durch die Altstadt ziehen, enden auf diesem Platz. Rings um die Piazza Grande finde ich viele Cafés und Restaurants, die zum Verweilen und zum Schlemmen einladen.
Die Unterbringungsmöglichkeiten in Locarno sind vielfältig. Neben den zugegeben recht teuren Hotels findet man aber eine ganze Reihe von Pensionen und Privatzimmern. Für ein Zimmer in einer Pension in der Altstadt bezahle ich für die Übernachtung mit Frühstück 110 Schweizer Franken.
Am Rande der Altstadt stehen die Überreste des Castello Visconteo, einer Burg, die im 12. Jahrhundert entstanden ist und eine wechselvolle Geschichte hat. Es sind immer noch Reste der Originalgrundmauern zu besichtigen.
In Orselino, oberhalb der Stadt, befindet sich das eigentliche Wahrzeichen von Locarno, die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso.
Die Gründung der Kirche geht zurück auf eine Mutter Gottes Erscheinung im 15. Jahrhundert. Zuerst entstand nur eine kleine Betkapelle, das heutige Sanktuarium. Später erfolgten Erweiterungsbauten wie zum Beispiel die Verkündigungskirche aus dem 16. Jahrhundert. Zwischen der Verkündigungskirche und dem Saktuarium von Madonna del Sasso liegen zwölf Kreuzwegkapellen.
Wer den Aufstieg scheut, kann von Locarno aus mit einer Drahseilbahn zur Madonnal del Sasso fahren.
Neben der Wallfahrtskirche befindet sich eine Aussichtsplattform. Von hier aus habe ich einen bezaubernden Blick über die Stadt und den Lago Maggiore. Aber mich zieht es noch weiter hinauf.
In Orselino besteige ich die Seilbahn zum zum Monte Cardada auf ca. 1300 Meter Höhe. Von der Bergstation des Cardada kann ich höher fahren zur Cimetta. Auf der jetzt erreichten Höhe von mehr als 1600 Metern ist der Rundblick atemberaubend.
Locarno ist ein Ziel für einen längeren Urlaub und ich werde ganz bestimmt zurückkommen.
Locarno vermittelt südliches Flair. Es ist die wärmste Stadt der Schweiz und so bestimmen unter anderem Palmen, Zypressen und Zitronenbäume das Stadtbild. Aufgrund des milden Klimas ist Locarno natürlich sehr vom Tourismus geprägt.
Locarno hat eine enge Verbindung zur deutschen Geschichte. Hier wurden im Jahr 1925 die Verträge von Locarno geschlossen, die den Status Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg festlegten.
Locarno ist aus vielen Gemeinden zusammengewachsen. Auf den Hügeln oberhalb der Stadt befinden sich die Ortsteile Muralto und Minusio.
Ich habe Locarno im Frühling besucht. Die Zitronenbäume blühten und verströmten einen wunderbaren Duft.
Die Altstadt von Locarno wird bestimmt durch die Piazza Grande, die seit 2007 verkehrsfrei ist. Alle Gassen, die sich durch die Altstadt ziehen, enden auf diesem Platz. Rings um die Piazza Grande finde ich viele Cafés und Restaurants, die zum Verweilen und zum Schlemmen einladen.
Die Unterbringungsmöglichkeiten in Locarno sind vielfältig. Neben den zugegeben recht teuren Hotels findet man aber eine ganze Reihe von Pensionen und Privatzimmern. Für ein Zimmer in einer Pension in der Altstadt bezahle ich für die Übernachtung mit Frühstück 110 Schweizer Franken.
Am Rande der Altstadt stehen die Überreste des Castello Visconteo, einer Burg, die im 12. Jahrhundert entstanden ist und eine wechselvolle Geschichte hat. Es sind immer noch Reste der Originalgrundmauern zu besichtigen.
In Orselino, oberhalb der Stadt, befindet sich das eigentliche Wahrzeichen von Locarno, die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso.
Die Gründung der Kirche geht zurück auf eine Mutter Gottes Erscheinung im 15. Jahrhundert. Zuerst entstand nur eine kleine Betkapelle, das heutige Sanktuarium. Später erfolgten Erweiterungsbauten wie zum Beispiel die Verkündigungskirche aus dem 16. Jahrhundert. Zwischen der Verkündigungskirche und dem Saktuarium von Madonna del Sasso liegen zwölf Kreuzwegkapellen.
Wer den Aufstieg scheut, kann von Locarno aus mit einer Drahseilbahn zur Madonnal del Sasso fahren.
Neben der Wallfahrtskirche befindet sich eine Aussichtsplattform. Von hier aus habe ich einen bezaubernden Blick über die Stadt und den Lago Maggiore. Aber mich zieht es noch weiter hinauf.
In Orselino besteige ich die Seilbahn zum zum Monte Cardada auf ca. 1300 Meter Höhe. Von der Bergstation des Cardada kann ich höher fahren zur Cimetta. Auf der jetzt erreichten Höhe von mehr als 1600 Metern ist der Rundblick atemberaubend.
Locarno ist ein Ziel für einen längeren Urlaub und ich werde ganz bestimmt zurückkommen.
Reisebericht Ascona
- By Hans Hansi
- Veröffentlicht 11/11/2009
Frühling am Lago Maggiore – das klingt nicht nur wie ein Märchen, das
ist es auch. Ich war im Mai für ein paar Tage in Ascona. Der
schweizerische Kurort liegt im Kanton Tessin am Nordufer des Lago
Maggiore, direkt unter dem Monte Verità. Dieser Berg hat eine große
kulturelle Bedeutung. Über viele Jahre hinweg war er die Heimat von
Aussteigern und Weltverbesserern, die hier ihre alternativen
Lebensformen praktizierten.
Die Unterbringungsmöglichkeiten in Ascona sind vielfältig, leider aber auch ziemlich kostspielig. Aus diesem Grund entscheide ich mich für die Dépendance eines im Zentrum gelegenen Hotels. Hier sind Einzelzimmer schon ab 32 Euro zu erhalten.
Ascona verfügt über einen 18-Loch-Golfplatz, auf dem auch internationale Meisterschaften ausgetragen werden.
Aber der Ort hat auch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Mein erster Weg führt mich in die Pfarrkirche St. Pietro. Ich möchte mir unbedingt das Altarbild mit der Krönung Marias von Giovanni Serodine aus dem 16. Jahrhundert anschauen.
Äußerst sehenswert ist auch das Collegio Papio. Es liegt direkt neben der Kirche Santa Maria della Misericordia und hat einen wunderschönen Renaissance-Hof. Auch das Flachrelief am Nordeingang finde ich ausgesprochen beeindruckend.
Früher gehörte das Collegio Papio zum Benediktinerkloster von Ascona und wurde als Ausbildungsstätte für die Priester genutzt. Heute ist darin die katholische Mittelschule von Ascona untergebracht.
Die Uferpromenade von Ascona lädt zum Schlendern ein und dieser exclusive schweizer Kurort hat auch für Sportbegeisterte einiges zu bieten. Neben dem großen Strandbad am Lago Maggiore kann man hier Fahrräder, E-Bikes oder Inline-Skater ausleihen. Auch für die Anhänger des Laufsports, insbesondere Walking, sind hier einige wunderschöne Strecken präpariert worden. Es ist ausgesprochen entspannend, an der Uferpromenade in einem der zahlreichen Cafés einen original Schweizer Kaffee Schümli zu trinken.
Im Zentrum von Ascona finde ich eine ganze Reihe von wunderschönen, exclusiven kleinen Geschäften. Modeboutiquen, Antiquitätenläden und natürlich jede Menge Restaurants, Bars und Bistros reihen sich hier aneinander. Shopping in Ascona, das ist schon etwas Besonderes. Wo sich die Viale .Monte Verità und die Via Buonamano treffen, ganz in der Nähe des Parco die Poeti, befinden sich einige wirklich erstklassige Restaurants mit ganz ausgezeichneten Schweizer Weinen.
Einen Besuch wert ist auch das Museo comunale di Ascona. Hier befindet sich die Sammlung der im Jahr 1938 verstorbenen russischen Malerin Marianne Werefkin. Durch die Initiative von Marianne Werefkin und dem Maler Erich Klempt wurde das Museum 1922 gegründet.
Ascona hat ein heimliches Wahrzeichen, das Castello San Materno.
Die Unterbringungsmöglichkeiten in Ascona sind vielfältig, leider aber auch ziemlich kostspielig. Aus diesem Grund entscheide ich mich für die Dépendance eines im Zentrum gelegenen Hotels. Hier sind Einzelzimmer schon ab 32 Euro zu erhalten.
Ascona verfügt über einen 18-Loch-Golfplatz, auf dem auch internationale Meisterschaften ausgetragen werden.
Aber der Ort hat auch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Mein erster Weg führt mich in die Pfarrkirche St. Pietro. Ich möchte mir unbedingt das Altarbild mit der Krönung Marias von Giovanni Serodine aus dem 16. Jahrhundert anschauen.
Äußerst sehenswert ist auch das Collegio Papio. Es liegt direkt neben der Kirche Santa Maria della Misericordia und hat einen wunderschönen Renaissance-Hof. Auch das Flachrelief am Nordeingang finde ich ausgesprochen beeindruckend.
Früher gehörte das Collegio Papio zum Benediktinerkloster von Ascona und wurde als Ausbildungsstätte für die Priester genutzt. Heute ist darin die katholische Mittelschule von Ascona untergebracht.
Die Uferpromenade von Ascona lädt zum Schlendern ein und dieser exclusive schweizer Kurort hat auch für Sportbegeisterte einiges zu bieten. Neben dem großen Strandbad am Lago Maggiore kann man hier Fahrräder, E-Bikes oder Inline-Skater ausleihen. Auch für die Anhänger des Laufsports, insbesondere Walking, sind hier einige wunderschöne Strecken präpariert worden. Es ist ausgesprochen entspannend, an der Uferpromenade in einem der zahlreichen Cafés einen original Schweizer Kaffee Schümli zu trinken.
Im Zentrum von Ascona finde ich eine ganze Reihe von wunderschönen, exclusiven kleinen Geschäften. Modeboutiquen, Antiquitätenläden und natürlich jede Menge Restaurants, Bars und Bistros reihen sich hier aneinander. Shopping in Ascona, das ist schon etwas Besonderes. Wo sich die Viale .Monte Verità und die Via Buonamano treffen, ganz in der Nähe des Parco die Poeti, befinden sich einige wirklich erstklassige Restaurants mit ganz ausgezeichneten Schweizer Weinen.
Einen Besuch wert ist auch das Museo comunale di Ascona. Hier befindet sich die Sammlung der im Jahr 1938 verstorbenen russischen Malerin Marianne Werefkin. Durch die Initiative von Marianne Werefkin und dem Maler Erich Klempt wurde das Museum 1922 gegründet.
Ascona hat ein heimliches Wahrzeichen, das Castello San Materno.
Reisebericht Montreux
- By Micha D.
- Veröffentlicht 11/10/2009
Einen Urlaub am Genfer See verbracht zu haben, ohne Montreux zu
besichtigen, wäre für mich nicht denkbar. Erstaunlicherweise hatte
Montreux früher einen deutschen Namen: Muchtern, aber diese Bezeichnung
wird schon lange nicht mehr verwendet. Durch seine außergewöhnlich
günstige Lage, eingerahmt von hohen Bergen und sein subtropisches Klima
wurde Montreux bereits im 19. Jahrhundert zu einem beliebten
Sommerkurort.
In den an den Berghängen gelegenen Ortsteilen und Dörfern entstanden viele Sanatorien, in denen sich berühmte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Kaiserin Elisabeth von Österreich oder der russische Komponist Tschaikowski von Krankheiten erholten.
Die Uferpromenade am Genfer See ist das Aushängeschild der Stadt.
Hier befindet sich auch das Spielcasino von Montreux. Der Deep Purple Hit „Smoke on the Water“ entstand hier nach dem legendären Casino-Brand im Jahr 1971.
Vorbei an teilweise beeindruckenden Gebäuden, wie zum Beispiel dem aus der Belle Epoque stammenden Fairmont Le Montreux Palace schlendere ich die blumenübersäte Uferpromenade entlang bis zum Schloss Chillon. Palmen, Zypressen und Pinien gedeihen hier im Schutz der Berge und ein wenig kommt das Gefühl auf, dass ich mich am Mittelmeer befinde.
Die Besichtigung des Schlosses kostet mich fast den ganzen Tag, aber sie ist jede Minute wert. Die unterirdischen Gewölbe erinnern an eine Kathedrale. Die vier Paradesäle eröffnen einen fantastischen Blick auf den Genfer See. Während die Savoyer hier rauschende Feste feierten, wurden die Säle von den Berner für die Gerichtsbarkeit genutzt. Einige Räume, darunter auch die Schlosskapelle, sind mit Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert verziert, die inzwischen weitgehend restauriert worden sind.
Die Unterkünfte in Montreux sind durchweg luxuriös und das hat seinen Preis. Aber es gibt auch einige Hostels und Lodges. Ich bezahle für die Übernachtung 60 Euro, muss mir das Zimmer allerdings mit einer anderen Dame teilen.
Am nächsten Morgen mache ich mich auf den Weg zum Haltepunkt der Zahnradbahn, die hinauf auf den Rochers-de-Nayes fährt. Die Gipfelstation befindet sich auf einer Höhe von mehr als 2000 Metern und bietet einen atemberaubenden Rundblick über den Genfer See, die Waadtländer Riviera und die Walliser und Berner Alpen. Sie ist Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von äußerst beliebten Wanderwegen.
Aber auch kulturell hat Montreux eine ganze Menge zu bieten. Weltruhm erlangt die Stadt unter anderem durch das jährlich im Juli stattfindende Montreux Jazz Festival.
Überhaupt ist Jazz eine sehr beliebte Musikrichtung in Montreux. Ich habe am Abend ein paar wirklich unterhaltsame Stunden in einer Jazzkneipe verbracht, von denen es in der Stadt eine ganze Menge gibt.
In den an den Berghängen gelegenen Ortsteilen und Dörfern entstanden viele Sanatorien, in denen sich berühmte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Kaiserin Elisabeth von Österreich oder der russische Komponist Tschaikowski von Krankheiten erholten.
Die Uferpromenade am Genfer See ist das Aushängeschild der Stadt.
Hier befindet sich auch das Spielcasino von Montreux. Der Deep Purple Hit „Smoke on the Water“ entstand hier nach dem legendären Casino-Brand im Jahr 1971.
Vorbei an teilweise beeindruckenden Gebäuden, wie zum Beispiel dem aus der Belle Epoque stammenden Fairmont Le Montreux Palace schlendere ich die blumenübersäte Uferpromenade entlang bis zum Schloss Chillon. Palmen, Zypressen und Pinien gedeihen hier im Schutz der Berge und ein wenig kommt das Gefühl auf, dass ich mich am Mittelmeer befinde.
Die Besichtigung des Schlosses kostet mich fast den ganzen Tag, aber sie ist jede Minute wert. Die unterirdischen Gewölbe erinnern an eine Kathedrale. Die vier Paradesäle eröffnen einen fantastischen Blick auf den Genfer See. Während die Savoyer hier rauschende Feste feierten, wurden die Säle von den Berner für die Gerichtsbarkeit genutzt. Einige Räume, darunter auch die Schlosskapelle, sind mit Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert verziert, die inzwischen weitgehend restauriert worden sind.
Die Unterkünfte in Montreux sind durchweg luxuriös und das hat seinen Preis. Aber es gibt auch einige Hostels und Lodges. Ich bezahle für die Übernachtung 60 Euro, muss mir das Zimmer allerdings mit einer anderen Dame teilen.
Am nächsten Morgen mache ich mich auf den Weg zum Haltepunkt der Zahnradbahn, die hinauf auf den Rochers-de-Nayes fährt. Die Gipfelstation befindet sich auf einer Höhe von mehr als 2000 Metern und bietet einen atemberaubenden Rundblick über den Genfer See, die Waadtländer Riviera und die Walliser und Berner Alpen. Sie ist Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von äußerst beliebten Wanderwegen.
Aber auch kulturell hat Montreux eine ganze Menge zu bieten. Weltruhm erlangt die Stadt unter anderem durch das jährlich im Juli stattfindende Montreux Jazz Festival.
Überhaupt ist Jazz eine sehr beliebte Musikrichtung in Montreux. Ich habe am Abend ein paar wirklich unterhaltsame Stunden in einer Jazzkneipe verbracht, von denen es in der Stadt eine ganze Menge gibt.
Reisebericht Lausanne
- By Micha D.
- Veröffentlicht 11/10/2009
Nachdem ich im letzten Jahr ein paar Tage in Genf verbracht hatte,
wollte ich mir auch noch weitere Städte am Ufer des Genfer Sees ansehen.
Meine Reise führte mich nach Lausanne. Die Hauptstadt des Kantons Waadt liegt im französischen Teil der Schweiz. Als fünftgrößte Stadt des Landes beherbergt sie auch den Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees.
Dem Touristen hat Lausanne eine Menge zu bieten. Die malerische Altstadt und viele beeindruckende Gebäude und Museen lassen keine Langeweile aufkommen. Zentral gelegene Hotels mit Preisen zwischen 70 und 100 Euro pro Nacht sind reichlich vorhanden. Wer über ein knapperes Budget verfügt, kann auf Bed & Breakfast Angebote oder Jugendherbergen ausweichen, die allesamt über den notwendigen Komfort verfügen.
Mein Weg führt mich zur Kathedrale Notre-Dame, der Hauptkirche Lausannes, die im gotischen Stil erbaut wurde und als Vorreiter der gotischen Baukunst in der Schweiz gilt. Geweiht wurde die Kathedrale im 13. Jahrhundert, und dass sie häufig mit der Kathedrale von Chartres oder Notre-Dame in Paris verglichen wird, zeigt die Bedeutsamkeit dieses Bauwerkes. Das Rosettenfenster im Querhaus und die vielen Glasmalereien werfen funkelndes Licht in das Innere dieser Kirche.
Ich spaziere durch die Altstadt von Lausanne, vorbei am Schloss Saint Marie mit seinen vier Ecktürmen bis zum Quartier de la Palud. Dieses Stadtviertel ist durch überdachte Treppen mit der Cité genannten Innenstadt verbunden und war früher das Marktviertel von Lausanne. Heute befindet sich hier das Rathaus mit einer wunderschönen Renaissance-Fassade.
Mein Spaziergang führt mich weiter zum Quartier Saint-Laurant und dem Tour de l’Ale. Dieser Rundturm aus dem 14. Jahrhundert gehört zu einer mittelalterlichen Festung und ist erstaunlich gut erhalten.
Lausanne ist aber auch eine Stadt der Märkte. Immer donnerstags findet am Place Chauderon der Marché aux Puce, der traditionelle Flohmarkt statt. Jeweils am 1. Freitag im Monat und an den ersten drei Freitagen im Dezember öffnet der Künstlermarkt an der Place de la Palud seine Pforten.
Wenn das Wetter schön ist – und das ist es in dieser Klimazone häufig – bietet sich eine Schifffahrt über den Genfer See an. Hier gibt es unter anderem auch Schiffe, die mit Sonnenenergie betrieben werden und täglich ab und bis Lausanne verkehren.
Lausanne ist auch die Hochburg des Nachtlebens. Mit über dreißig Klubs, vielen Diskotheken, kleinen Bars und anderen Lokalitäten kommt hier keine Langeweile auf.
Für den nächsten Tag habe ich meine Weiterreise geplant. Für mich steht fest, dass Lausanne eine wunderschöne Stadt ist, in die ich gern zurückkommen werde.
Meine Reise führte mich nach Lausanne. Die Hauptstadt des Kantons Waadt liegt im französischen Teil der Schweiz. Als fünftgrößte Stadt des Landes beherbergt sie auch den Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees.
Dem Touristen hat Lausanne eine Menge zu bieten. Die malerische Altstadt und viele beeindruckende Gebäude und Museen lassen keine Langeweile aufkommen. Zentral gelegene Hotels mit Preisen zwischen 70 und 100 Euro pro Nacht sind reichlich vorhanden. Wer über ein knapperes Budget verfügt, kann auf Bed & Breakfast Angebote oder Jugendherbergen ausweichen, die allesamt über den notwendigen Komfort verfügen.
Mein Weg führt mich zur Kathedrale Notre-Dame, der Hauptkirche Lausannes, die im gotischen Stil erbaut wurde und als Vorreiter der gotischen Baukunst in der Schweiz gilt. Geweiht wurde die Kathedrale im 13. Jahrhundert, und dass sie häufig mit der Kathedrale von Chartres oder Notre-Dame in Paris verglichen wird, zeigt die Bedeutsamkeit dieses Bauwerkes. Das Rosettenfenster im Querhaus und die vielen Glasmalereien werfen funkelndes Licht in das Innere dieser Kirche.
Ich spaziere durch die Altstadt von Lausanne, vorbei am Schloss Saint Marie mit seinen vier Ecktürmen bis zum Quartier de la Palud. Dieses Stadtviertel ist durch überdachte Treppen mit der Cité genannten Innenstadt verbunden und war früher das Marktviertel von Lausanne. Heute befindet sich hier das Rathaus mit einer wunderschönen Renaissance-Fassade.
Mein Spaziergang führt mich weiter zum Quartier Saint-Laurant und dem Tour de l’Ale. Dieser Rundturm aus dem 14. Jahrhundert gehört zu einer mittelalterlichen Festung und ist erstaunlich gut erhalten.
Lausanne ist aber auch eine Stadt der Märkte. Immer donnerstags findet am Place Chauderon der Marché aux Puce, der traditionelle Flohmarkt statt. Jeweils am 1. Freitag im Monat und an den ersten drei Freitagen im Dezember öffnet der Künstlermarkt an der Place de la Palud seine Pforten.
Wenn das Wetter schön ist – und das ist es in dieser Klimazone häufig – bietet sich eine Schifffahrt über den Genfer See an. Hier gibt es unter anderem auch Schiffe, die mit Sonnenenergie betrieben werden und täglich ab und bis Lausanne verkehren.
Lausanne ist auch die Hochburg des Nachtlebens. Mit über dreißig Klubs, vielen Diskotheken, kleinen Bars und anderen Lokalitäten kommt hier keine Langeweile auf.
Für den nächsten Tag habe ich meine Weiterreise geplant. Für mich steht fest, dass Lausanne eine wunderschöne Stadt ist, in die ich gern zurückkommen werde.
Reisebericht Interlaken
- By Andrea Meissner
- Veröffentlicht 11/10/2009
Interlaken ist einer der bedeutendsten Touristik-Orte im Berner
Oberland. Zwischen dem Thuner und dem Brienzer See gelegen lockt die
Gemeinde Jahr für Jahr unzählige Touristen in diesen Teil der Schweiz.
Auf die knapp 6.000 Einwohner kommen mehr als 4000 Hotelbetten, dazu
noch Privatpensionen, Ferienhäuser und Ferienwohnungen.
Mit dem ICE ist Interlaken aus Deutschland gut zu erreichen. Am Bahnhof Interlaken-West, der für die Fernverbindungen zuständig ist, halten aber auch die überregionalen Züge der Schweiz, die aus Basel oder Bern kommen.
Zu Füßen der berühmten Gipfel von Jungfrau, Mönch und Eiger bot sich mir gleich bei der Ankunft in Interlaken ein imposantes Bild des Berner Oberlandes. Ich entscheide mich, ein Zimmer in einem der zahlreichen Hostels zu buchen. Die Unterbringung ist einfach, aber auch Einzelzimmer sind möglich. Dafür sind die Preise moderat. Mein Abenteuer Interlaken kann beginnen.
Mein erster Weg führt mich zur Harder-Bahn, die vom nördlichen Rand Interlakens aus auf den Hausberg, den Harder Kulm fährt. Die Fahrt mit der Drahtseilbahn zum Gipfel in 1.322 Metern dauert nur acht Minuten. Von der Bergstation aus genieße ich den fabelhaften Rundblick auf den Thuner und den Brienzer See.
Aus der Vielzahl der Restaurants habe ich mir eine kleine Brasserie in der Nähe des Bahnhofs ausgesucht, um eine Mittagspause einzulegen. Für den Nachmittag steht eine weitere Bergbahnfahrt auf dem Programm.
Vom Bahnhof Interlaken-West fahre ich auf die Schynige Platte. Die Bergstation, die nach ca. sieben Kilometern Aufstieg auf fast 2000 Meter Höhe erreicht ist, liegt mitten im Wandergebiet des Jungfraumassivs. Von hier aus startet auch der Fußweg nach Grindelwald.
Mich interessiert hier neben der fantastischen Aussicht aber ganz besonders der botanische Alpengarten. In der Sommersaison ist der Garten bis abends 20.00 Uhr geöffnet und der Eintrittspreis ist bereits im Preis der Bergbahnfahrt enthalten. Der Garten ist einer der ganz wenigen botanischen Alpengärten, in denen nahezu alle in Schweiz vorkommenden Pflanzen, die oberhalb der Baumgrenze gedeihen, angesiedelt wurden. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, kann man auf der Schynige Platte wirklich einen ganzen Tag verbringen.
Dicht an der Aare gelegen befindet sich das Casino von Interlaken. Seit 2001 ist in der Schweiz Glücksspiel wieder erlaubt und das Casino war eines der Ersten, das die B-Lizenz erhielt. Ständig wechselnde Events und auch der Kurpark und das Kurhaus in direkter Nachbarschaft vom Casino verführen mich dazu, einen Abend in einer ganz besonders eleganten Atmosphäre zu verbringen.
Mein nächster Interlakenbesuch wird nicht lange auf sich warten lassen.
Mit dem ICE ist Interlaken aus Deutschland gut zu erreichen. Am Bahnhof Interlaken-West, der für die Fernverbindungen zuständig ist, halten aber auch die überregionalen Züge der Schweiz, die aus Basel oder Bern kommen.
Zu Füßen der berühmten Gipfel von Jungfrau, Mönch und Eiger bot sich mir gleich bei der Ankunft in Interlaken ein imposantes Bild des Berner Oberlandes. Ich entscheide mich, ein Zimmer in einem der zahlreichen Hostels zu buchen. Die Unterbringung ist einfach, aber auch Einzelzimmer sind möglich. Dafür sind die Preise moderat. Mein Abenteuer Interlaken kann beginnen.
Mein erster Weg führt mich zur Harder-Bahn, die vom nördlichen Rand Interlakens aus auf den Hausberg, den Harder Kulm fährt. Die Fahrt mit der Drahtseilbahn zum Gipfel in 1.322 Metern dauert nur acht Minuten. Von der Bergstation aus genieße ich den fabelhaften Rundblick auf den Thuner und den Brienzer See.
Aus der Vielzahl der Restaurants habe ich mir eine kleine Brasserie in der Nähe des Bahnhofs ausgesucht, um eine Mittagspause einzulegen. Für den Nachmittag steht eine weitere Bergbahnfahrt auf dem Programm.
Vom Bahnhof Interlaken-West fahre ich auf die Schynige Platte. Die Bergstation, die nach ca. sieben Kilometern Aufstieg auf fast 2000 Meter Höhe erreicht ist, liegt mitten im Wandergebiet des Jungfraumassivs. Von hier aus startet auch der Fußweg nach Grindelwald.
Mich interessiert hier neben der fantastischen Aussicht aber ganz besonders der botanische Alpengarten. In der Sommersaison ist der Garten bis abends 20.00 Uhr geöffnet und der Eintrittspreis ist bereits im Preis der Bergbahnfahrt enthalten. Der Garten ist einer der ganz wenigen botanischen Alpengärten, in denen nahezu alle in Schweiz vorkommenden Pflanzen, die oberhalb der Baumgrenze gedeihen, angesiedelt wurden. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, kann man auf der Schynige Platte wirklich einen ganzen Tag verbringen.
Dicht an der Aare gelegen befindet sich das Casino von Interlaken. Seit 2001 ist in der Schweiz Glücksspiel wieder erlaubt und das Casino war eines der Ersten, das die B-Lizenz erhielt. Ständig wechselnde Events und auch der Kurpark und das Kurhaus in direkter Nachbarschaft vom Casino verführen mich dazu, einen Abend in einer ganz besonders eleganten Atmosphäre zu verbringen.
Mein nächster Interlakenbesuch wird nicht lange auf sich warten lassen.
Reisebericht Basel
- By Andrea Meissner
- Veröffentlicht 11/8/2009
Ich liebe die Schweiz, und wenn ich die Möglichkeit habe, ein paar Tage dort zu verbringen, nehme ich die Gelegenheit war. Ich war zu Besuch bei Freunden in Baden-Württemberg. Basel liegt nur etwa 1,5 Autostunden entfernt. Keine Frage also, dass ich mir zwei Tage für die Besichtigung von Basel reserviert hatte.
Gegenüber vom Baseler Hauptbahnhof fand ich ein für Baseler Verhältnisse mit 80 Euro pro Nacht günstiges Hotel. Der Vorteil: Ich konnte mein Auto stehen lassen, die Altstadt lag nur wenige Gehminuten entfernt.
Mein erster Weg führte mich natürlich zum weltberühmten Münster von Basel. Diese Kathedrale kann man getrost als das Wahrzeichen der Stadt Basel bezeichnen. Wer an Kirchengeschichte interessiert ist, wird diese ehemalige Bischofskirche lieben. Hier befindet sich das Grab des Erasmus von Rotterdam.
Bezaubernde Bauwerke befinden sich rund um den Münsterplatz und das Bauwerk aus rotem Sandstein und bunten Kacheln mit den zwei schlanken Türmen bilden ein wunderbares Fotomotiv.
Einen schönen Blick auf die Altstadt und das Münster von Basel hat man von der „Baseler Pfalz“. Der Ausdruck stammt ab von dem Wort Palast. Die Pfalz erhebt sich hoch über die Stadt. Es gibt eine kleine Tür, durch die man den Kreuzgang des Baseler Münsters betreten kann.
Nach der Besichtigung des Münsters habe ich mir die Altstadt von Basel angesehen. Basel wird durch den Rhein in Klein- und Großbasel unterteilt. Während Klein-Basel vor allen Dingen durch das idyllische Rheinufer lockt, kann man in Großbasel durch wunderschöne, verwinkelte, mittelalterliche Gassen schlendern und in einem der vielen kleinen Cafés oder Restaurants ein wenig die Seele baumeln lassen.
Wenn man von der Altstadt in Richtung der Baseler Universität spaziert erreicht man eines der drei noch erhaltenen Stadttore Basels, das Spalentor und den botanischen Garten.
Am Abend gehe ich zum Rheinhafen. Hier lockt eine ganz besondere Lokalität. Im „Schiff“ mit Restaurant und einer Bar mit karibischen Cocktails kann man im Sommer Speisen und Getränke an Deck einnehmen. Im Unterdeck gibt es unterschiedliche Ausstellungen und natürlich viel Musik für alle Tanzwilligen.
Basel hat natürlich auch einige sehenswerte Museen. Einzigartig finde ich, dass alle städtischen Museen am 1. Sonntag im Monat keinen Eintritt verlangen. Ich entscheide mich heute für das Spielzeugmuseum im Ortsteil Riehen und das Puppenmuseum am Barfüßer Platz im Zentrum. Kunstliebhaber sollten auf jeden Fall das Baseler Kunstmuseum besuchen, es ist das Größte in der Schweiz.
Basel ist eine reizvolle Kombination aus Althergebrachtem und Modernen. Ich werde ganz bestimmt noch einmal wiederkommen.
Gegenüber vom Baseler Hauptbahnhof fand ich ein für Baseler Verhältnisse mit 80 Euro pro Nacht günstiges Hotel. Der Vorteil: Ich konnte mein Auto stehen lassen, die Altstadt lag nur wenige Gehminuten entfernt.
Mein erster Weg führte mich natürlich zum weltberühmten Münster von Basel. Diese Kathedrale kann man getrost als das Wahrzeichen der Stadt Basel bezeichnen. Wer an Kirchengeschichte interessiert ist, wird diese ehemalige Bischofskirche lieben. Hier befindet sich das Grab des Erasmus von Rotterdam.
Bezaubernde Bauwerke befinden sich rund um den Münsterplatz und das Bauwerk aus rotem Sandstein und bunten Kacheln mit den zwei schlanken Türmen bilden ein wunderbares Fotomotiv.
Einen schönen Blick auf die Altstadt und das Münster von Basel hat man von der „Baseler Pfalz“. Der Ausdruck stammt ab von dem Wort Palast. Die Pfalz erhebt sich hoch über die Stadt. Es gibt eine kleine Tür, durch die man den Kreuzgang des Baseler Münsters betreten kann.
Nach der Besichtigung des Münsters habe ich mir die Altstadt von Basel angesehen. Basel wird durch den Rhein in Klein- und Großbasel unterteilt. Während Klein-Basel vor allen Dingen durch das idyllische Rheinufer lockt, kann man in Großbasel durch wunderschöne, verwinkelte, mittelalterliche Gassen schlendern und in einem der vielen kleinen Cafés oder Restaurants ein wenig die Seele baumeln lassen.
Wenn man von der Altstadt in Richtung der Baseler Universität spaziert erreicht man eines der drei noch erhaltenen Stadttore Basels, das Spalentor und den botanischen Garten.
Am Abend gehe ich zum Rheinhafen. Hier lockt eine ganz besondere Lokalität. Im „Schiff“ mit Restaurant und einer Bar mit karibischen Cocktails kann man im Sommer Speisen und Getränke an Deck einnehmen. Im Unterdeck gibt es unterschiedliche Ausstellungen und natürlich viel Musik für alle Tanzwilligen.
Basel hat natürlich auch einige sehenswerte Museen. Einzigartig finde ich, dass alle städtischen Museen am 1. Sonntag im Monat keinen Eintritt verlangen. Ich entscheide mich heute für das Spielzeugmuseum im Ortsteil Riehen und das Puppenmuseum am Barfüßer Platz im Zentrum. Kunstliebhaber sollten auf jeden Fall das Baseler Kunstmuseum besuchen, es ist das Größte in der Schweiz.
Basel ist eine reizvolle Kombination aus Althergebrachtem und Modernen. Ich werde ganz bestimmt noch einmal wiederkommen.
Reisebericht Bern
- By Hans Hansi
- Veröffentlicht 11/5/2009
Vor einigen Wochen reiste ich geschäftlich in die Schweizer Bundeshauptstadt Bern. Weil ich die Stadt noch nicht kannte, habe ich meinen Aufenthalt um zwei Tage verlängert. Um mir einen Überblick zu verschaffen, wollte ich eine Stadtrundfahrt machen. Dabei stieß ich auf ein Angebot des Verkehrsvereins mit dem Namen „ArchitekTour“. Ich hatte Glück, denn diese Erkundungstour der Berner Architekturgeschichte gibt es nur fünf Mal im Jahr. Sie dauert eineinhalb Stunden und ist eine Kombination aus Fußwegen und Busfahrt zum Preis von 33 Schweizer Franken. Eine gute Investition, denn ich sah Bauwerke, die man bei einem normalen Stadtrundgang gar nicht zu sehen bekommen würde.
Besonders beeindruckt hat mich jedoch das UNESCO-Weltkulturerbe der Berner Altstadt mit Häusern und Lauben aus dem 15. Jahrhundert.
Ich entscheide mich, zunächst noch einmal durch die Lauben zu gehen. Hier hat sich auf einer Gesamtlänge von 6 km die längste gedeckte Einkaufsstraße Europas angesiedelt. Die Berner Altstadt ist eine Stadt der Brunnen. Insgesamt elf Figurenbrunnen aus dem 16. Jahrhundert findet man auf den Gassen und Plätzen. Insbesondere der Zähringer Brunnen hat es mir angetan. Ein stehender Bär mit Helm und Banner, zwischen dessen Füßen ein Bärenjunges an Weintrauben nascht, ein Kunstwerk, das in seiner Detailtreue wirklich verblüfft.
Über die Untertorbrücke, eine der ältesten erhaltenen Brücken Berns, erreiche ich das Matteviertel. Während sich die Altstadt auf einem Hügel über der Aare erhebt, befindet sich dieses Viertel fast unmittelbar am Flussufer. Seinen Namen trägt das Viertel nach den Anlegestellen, die hier früher das Handelsleben mitbestimmten. Berühmt war es auch wegen seiner Badehäuser und berüchtigt wegen der Bordelle, in denen sich auch Casanova aufgehalten haben soll. Früher war es ein Wohnviertel für Arbeiter, dann folgten Künstler und Studenten und heute sind hier viele Werbeagenturen ansässig.
Über 183 Holzstufen erreicht man die Münsterplattform, eine Parkanlage an der Rückseite des Berner Münsters.
Das Portal des Münsters ist absolut sehenswert. Insgesamt 234 Sandsteinfiguren zieren den Eingang. Es handelt sich allerdings um Kopien, die Originalfiguren befinden sich im Historischen Museum von Bern.
Heute zieht es mich noch zum Kornhaus am Kornhausplatz. Dieser ehemalige Getreidespeicher wurde umgebaut in ein Kulturzentrum. Neben einem sehr guten Restaurant findet der Besucher hier ein Café, eine Bibliothek und Ausstellungsräume. Die Fresken von Rudolf Müngerer sind einzigartig.
Leider muss ich am nächsten Tag abreisen. Bern steht aber ganz oben auf meiner Liste der Städte, die ich noch einmal besuchen werde.
Besonders beeindruckt hat mich jedoch das UNESCO-Weltkulturerbe der Berner Altstadt mit Häusern und Lauben aus dem 15. Jahrhundert.
Ich entscheide mich, zunächst noch einmal durch die Lauben zu gehen. Hier hat sich auf einer Gesamtlänge von 6 km die längste gedeckte Einkaufsstraße Europas angesiedelt. Die Berner Altstadt ist eine Stadt der Brunnen. Insgesamt elf Figurenbrunnen aus dem 16. Jahrhundert findet man auf den Gassen und Plätzen. Insbesondere der Zähringer Brunnen hat es mir angetan. Ein stehender Bär mit Helm und Banner, zwischen dessen Füßen ein Bärenjunges an Weintrauben nascht, ein Kunstwerk, das in seiner Detailtreue wirklich verblüfft.
Über die Untertorbrücke, eine der ältesten erhaltenen Brücken Berns, erreiche ich das Matteviertel. Während sich die Altstadt auf einem Hügel über der Aare erhebt, befindet sich dieses Viertel fast unmittelbar am Flussufer. Seinen Namen trägt das Viertel nach den Anlegestellen, die hier früher das Handelsleben mitbestimmten. Berühmt war es auch wegen seiner Badehäuser und berüchtigt wegen der Bordelle, in denen sich auch Casanova aufgehalten haben soll. Früher war es ein Wohnviertel für Arbeiter, dann folgten Künstler und Studenten und heute sind hier viele Werbeagenturen ansässig.
Über 183 Holzstufen erreicht man die Münsterplattform, eine Parkanlage an der Rückseite des Berner Münsters.
Das Portal des Münsters ist absolut sehenswert. Insgesamt 234 Sandsteinfiguren zieren den Eingang. Es handelt sich allerdings um Kopien, die Originalfiguren befinden sich im Historischen Museum von Bern.
Heute zieht es mich noch zum Kornhaus am Kornhausplatz. Dieser ehemalige Getreidespeicher wurde umgebaut in ein Kulturzentrum. Neben einem sehr guten Restaurant findet der Besucher hier ein Café, eine Bibliothek und Ausstellungsräume. Die Fresken von Rudolf Müngerer sind einzigartig.
Leider muss ich am nächsten Tag abreisen. Bern steht aber ganz oben auf meiner Liste der Städte, die ich noch einmal besuchen werde.



